Astrologie - Westlich, Vedisch, Indianisch, Keltisch

Die Astrologie ist der Überbegriff für die Analyse und Erstellung eines charakterlichen Profils. Viele Menschen hierzulande kennen eher die westliche Astrologie. Sie besteht aus der mathematischen Berechnung bestimmter Planetenkonstellationen unseres Sonnensystems zu einem bestimmten Zeitpunkt. Nachdem diese Konstellation berechnet wurde, kann der Astrologe durch ein Horoskop eine Aussage oder Schlussfolgerung über einen Menschen und sein Wesen oder auch sein Verhalten ableiten. In der westlichen Astrologie gibt es wie fast jedem bekannt, zwölf Sternzeichen oder Tierkreiszeichen. Diese sind Steinbock, Wassermann, Fische, Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion und Schütze. Das Horoskop in der westlichen Astrologie wird auch Radix genannt. Es ist eine kreisrunde Darstellung aller Informationen die der Astrologe zusammenführen kann. Neben dieser Form der Astrologie sind aber auch noch einige andere Formen auf dem Vormarsch in der Welt der Esoterik. Hierzu zählen, die chinesische Astrologie, die vedische Astrologie, die indianische Astrologie und auch die keltische Astrologie. Zum Vergleich hier einige Informationen über die anderen Astrologieformen.

Die vedische Astrologie ist aus dem Hinduismus entstanden. Der Begriff "Janma Kundali" bezeichnet hierbei das Geburtshoroskop in der vedischen Astrologie. Im Hinduismus wird dieses auch "Rad des Lebens" genannt. Da das Wort Horoskop in unterschiedlichen Kulturen auch verschieden interpretiert oder verstanden wird, hat die vedische Astrologie diese Bezeichnung entwickelt. In der vedischen Astrologie werden die sogenannten drei Tierkreiszeichen für jede Person betrachtet. Hier haben wir das Sonnenzeichen, der Aszendent und das Mondzeichen. Unter Sonnenzeichen versteht man das Tierkreiszeichen indem die Sonne steht. Auch in der vedischen Astrologie kann man also die oben genannten Tierkreiszeichen zur Anwendung bringen. Unterschied zur westlichen Astrologie ist die Aussagekraft der vedischen Sternzeichen, da sie dem Hinduismus angelehnt entwickelt wurden.

Betrachtet man nun das indianische Horoskop oder die indianische Astrologie, so wird man feststellen, das es hier anstelle eines "Rad des Lebens" oder eines Horoskops das sogenannte Medizinrad gibt. Die Indianer gingen in früher Zeit davon aus, dass der Mensch in einen Kreislauf hineingeboren wird. Das Medizinrad ist im Prinzip dieser Kreislauf in Form eines Kreises, bei dem jeder verschiedene Entwicklungsstufen oder Tierkreiszeichen durchläuft um sich zu entwickeln. Die Indianische Astrologie hat wie die beiden zuvor genannten Astrologieformen auch zwölf Tierkreiszeichen. Diese lauten aber völlig anders als in der westlichen Astrologie. Hier kennen wir den Puma, den Hirsch, den Specht und einige andere mehr. Diese Zuordnung resultiert aus der Naturverbundenheit der Indianer.

Ganz aus der Reihe fällt das keltische Horoskop. Dieses hat nicht viel gemein mit den anderen Astrologievarianten. Anstelle eines Tierkreiszeichens wird im keltischen Horoskop oder der keltischen Astrologie jedem Menschen ein Baumzeichen zugeordnet. Die alten Kelten kannten 21 Baumzeichen die auf das Jahr verteilt zugewiesen wurden. Auch hier ist die natürliche und religiöse Verbundenheit der Kelten die Basis zu diesem Horoskop oder dieser Astrologie.

Man kann also abschließend feststellen, Astrologie ist nicht gleich Astrologie, sondern vielfältiger den je.