Freud und die Traumdeutung

Der Name Siegmund Freud ist vielen bekannt. Oftmals verbinden wir mit diese­m Namen einen Arzt der Psychologie. S. Freud stellt aber einiges mehr dar. So wissen viele esoterische Laien nicht, das S. Freud der Begründer der therapeutischen Traumdeutung ist und war.

Neben seiner Tätigkeit als Psychologe oder Psychotherapeut, war Freud immer bestrebt, neue Zugänge und Wege in die Seele eines Patienten zu finden. Diesen Zugang sah er in der Traumdeutung. Er ist der erste, der die Traumdeutung nutzte um mehr über einen Patienten und seine Probleme zu erfahren.

Freud selber sagte einmal, er hielte die Traumdeutung für den sogenannten Königsweg zum Verständnis der unbewussten Phänomene eines Patienten oder Menschen. Die Theorie S. Freuds war es, dass die Reize der eigenen menschlichen Organe mit in die eigenen Träume fließen würde. Neben diesen Reizen, würden dann Erlebnisse des vergangenen Tages und auch bewusste Erwägungen oder Gedanken ihren Weg in den Traum finden. Freud formulierte den Traum als eine Hilfe der Selbsterkenntnis die nur für den Träumenden selbst bestimmt war.

Die Traumdeutung auf psychoanalytischer Basis verwendet zur Verwirklichung ihrer Fragen und Aufgaben das Prinzip der freien Assoziation. Hier wollte Freud, den Träumenden auffordern, zu den Symbolen des Traumes etwas assoziieren und für sich selbst etwas an Informationen zu gewinnen.

Für Freud war eindeutig klar, das er mit dieser Methode einige Botschaften der Seele ausfindig machen würde, die sonst in ihrem Versteck geblieben wären.

Selbst heute noch, wird dieser Zugang in der Medizin angewandt.

Neben dieser Methode finden wir trotz allem noch andere psychotherapeutische Ansätze der Traumdeutung die nicht durch Freud entwickelt wurden. Hier sei zu nennen, die Gestalttherapie, die Daseinsanalyse oder auch die Focusierung.