Keltisches Horoskop

Das keltische Horoskop wird auch Baumhoroskop genannt. Diesen Namen hat es bekommen, da die alten Kelten eine Charakterzuordnung oder Analyse auf bestimmte Bäume ausgerichtet haben. Ob diese Form eines Horoskops eine Erfindung der Neuzeit ist oder wirklich durch die alten Kelten überliefert wurde, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Das keltische Horoskop oder die keltische Astrologie hat nichts mit den Berechnungen eines Sternenbildes zu tun. In der Kultur der Kelten kam den Bäumen in ihrer Umgebung eine sehr hohe Wertschätzung und Bedeutung zu. Die alten Kelten glaubten daran, dass ihre Götter in den Bäumen lebten und dass die Bäume den Himmel stützen würden.

Welche Bäume gibt es im Reich der keltischen Astrologie? Es gibt: Apfelbaum, Tanne, Ulme, Zypresse, Pappel, Zürgelbaum, Kiefer, Weide, Linde, Eiche, Ölbaum, Haselstrauch, Eberesche, Ahorn, Nussbaum, Kastanie, Esche, Hainbuche, Feigenbaum, Birke und Buche.

Jeder Baum bekommt zwei Zeiträume im Jahr zugeordnet. Eine Ausnahme bilden die Bäume Ölbaum und Eiche. Diese beiden Bäume bekommen nur einen einzelnen Tag im Jahr zugewiesen. Der Ölbaum beispielsweise den 23.09. als Baum der Weisheit. Die Eiche hingegen gilt als Stark, Alt und Weise. Da beiden Bäumen eine besondere Stellung zu teil wird, wurden diese nur mit einem Tag im Jahr bedacht. Die Kelten haben in ihrem keltischen Horoskop darauf geachtet, zu beobachten wie sich welcher Baum entwickelt bzw. verhält. Äußere Umstände, Bodenbeschaffenheit wo der Baum wächst und vieles mehr. Daraus wurden dann die Eigenschaften abgeleitet für den Menschen.

Auch das keltische Horoskop möchte wie alle anderen Formen der Astrologie dabei helfen, mehr über sich selbst oder einen nahen Menschen zu erfahren. Welche Schwächen oder Stärken hat er, welche Prognose für zukünftige Handlungen und ähnliches mehr.

So reiht sich die keltische Astrologie ein, in die unerschöpflichen Wissensbereiche der Esoterik und der Naturkunde.