Wahrsagen oder auch Mantik bezeichnet, ist die vermeintliche Fähigkeit oder Gabe, Informationen die in der Zukunft liegend sind, zu produzieren oder durch aktuelle gegenwärtige Informationen vorherzusehen. Wahrsagen selbst, ist Jahrtausende alt. Das Wahrsagen gilt als eine Pseudowissenschaft, in der sich die unterschiedlichsten Methoden zum Blick in die Zukunft tummeln.
Wahrsagen gehört in erster Linie dem Bereich der Esoterik an. Welche Methoden kennen wir zum Wahrsagen. Im Regelfall sollte die populärste Möglichkeit, das Kartenlegen, genannt werden. Kartenlegen ist mit die älteste Form der Wahrsagung. Diese unterteilt sich in mehrere Kartendecks. Hier kennen wir beispielsweise das Tarot, die Lenormandkarten, die Kipperkarten oder auch die Zigeunerkarten. Eher seltener bekannt, das Tarot de Marseille oder Viscontitarot. Neben dieser Form der Weissagung gab es in den letzten Jahrtausenden viele Methoden die heute nicht mehr bekannt oder genutzt werden. Das Feuer lesen, das Handlesen, die Knochen werfen oder auch das Wolken lesen. Heute wird neben dem Kartenlegen sehr oft genutzt, das Pendel, die Kristallkugel, das Orakel oder auch das Hellsehen oder Hellfühlen.
Für alle oben genannten Möglichkeiten gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis über ihre erfolgreiche Funktionsweise. Vieles mag mit psychologischer Zuordnung, Zufall oder auch menschlichem Grundverhalten zusammen hängen. Wahrsagen war im Mittelalter verboten. Es wurde durch Gefängnis oder sogar mit dem Tode bestraft. Oftmals fiel in Zusammenhang mit dem Wahrsagen der Begriff der Hexerei.
Heute haben sich die Zeiten und die Gesellschaft verändert. Wahrsagen und die anderen Bereiche der Esoterik haben großen Einfluss und auch Akzeptanz in dieser Gesellschaftsform. Jede der Methoden zum Wahrsagen hat sich zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt entwickelt und sich mit den Anforderungen der jeweils vorherrschenden Gesellschaft verändert. Viele sind Umfangreicher geworden, andere sind verloren gegangen.
Das Wahrsagen ist trotz allem, immer eine Möglichkeit, sich mit seinen eigenen Gedanken und Tendenzen auseinander zu setzen. Skeptiker wird es immer geben. Um sich selbst eine Meinung bilden zu können, sollte man es aber in jedem Falle mal ausprobiert haben.